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Optimierung der Balance von aktiven und passiven Gebäudekomponenten mit dem Ziel einer emisisonsfreien Architektur bei Sanierungsprojekten

Gebäude sind Systeme die aus verschiedenen Einzelteilen bestehen. Bei thermische Vorgänge im Gebäude sind Komponenten beteiligt die aktive, semiaktive oder passive Eigenschaften besitzen, je nachdem ob sie steuer- bzw. regelbar sind oder konstant physikalische Eigenschaften besitzen. Analogien zu der Elektrotechnik liegen nahe, bei der man die Bauteile durch ihre aktiven oder passiven Eigenschaften unterscheiden kann.

Es existieren heute verschiedene Konzepte um den Gebäudebestand so zu sanieren ist, dass er emissionsfrei betrieben werden kann. Sie unterscheiden sich einerseits darin, ob sie eher aktive oder passive Komponenten einsetzten und andererseits in ihrem Autarkiegrad zu den bestehenden Energieversorgungsnetzen. Diese Ausrichtung hat nicht allein Einfluss auf die Art der thermodynamischen Wärmeströme im Gebäude, sondern auch auf die sekundären Aspekte wie Kosten, Ästhetik, Robustheit etc. So sollte auch bei dem neuen Ziel der emissionsfreien Architektur ein Weg gefunden werden die Zusammenstellung der Komponenten so zu optimieren, dass diese sekundären Aspekte berücksichtigt werden. In diese Arbeit werden zunächst die Methoden analysiert, welche bei den unterschiedlichen Ansätzen zur Emissionsfreiheit verwendet werden. Geplant ist für die gängigen Gebäudetypen der Schweiz jeweils eine Balance von aktiven und passiven Komponenten aufzuzeigen, die die sekundären Aspekte gegenwärtig am Optimalsten mitberücksichtigt.

 

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